Eine lange Zeit waren viele Berufe nur Personen mit einem männlichen Geschlechtsteil zugänglich. Heute können aber Personen jeglichen Geschlechts arbeiten, was sie möchten. Die Berufsbezeichnungen sind aber immer noch geprägt von einer maskulinen, patriarchalischen Gesellschaft. Die weibliche, diverse oder queere Beizeichnung ist oft nur ein Anhängsel an das männliche Wort. Das muss jetzt ein Ende haben, fordern Feminister*innen weltweit.
Das «er» gehört der Vergangenheit an
Es ist eigentlich ganz simpel: Für die gendergerechte Bezeichnung muss man nur das «er» streichen und «in» hinzufügen.
Statt VerkäufERin heisst es einfach Verkäufin. Statt KosmetikERin nur Kosmetikin.
Die neue Schreibweise gilt per 1. Februar 2022:
Gärtin, Übersetzin, Mediamatikin, Psychiatin, Treuhändin, Gärtin, Sanitätin, Plattenlegin, Naturheilpraktikin, Grafikin, Lehrin, Inforamatikin, Arbeitin, Technikin, Mechanikin, Optikin, Malin, Spenglin, Richtin
Und überhaupt ist es verwerflich, dass man Berufe wie Sexarbeitin nicht schon längst in eine weibliche Form gepasst hat. Man schreibt ja auch nicht Kaufmannfrau, sondern Kauffrau oder Pflegefachfrau statt Pflegefachmannfrau.